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Landsleutebrief 4.04.2020

04.04.2020 - Artikel

 

Liebe Landsleute,

 

die Rückholflüge wurden erfolgreich wieder aufgenommen!

Für alle weiteren Flüge gilt unverändert: Bitte warten Sie, bis Sie die Information über den Ihnen zugeteilten Sitz in einem Rückholflug entweder von Air New Zealand (Muster in der Anlage) oder von Lufthansa erhalten. Bitte begeben Sie sich erst dann zum Flughafen! Das hat bisher gut funktioniert, vielen Dank!

Die ersten beiden Flüge mit Air New Zealand sind gestern Freitag, den 3. April 2020 und heute Samstag, den 4. April 2020, jeweils gegen 15:30 Uhr von Auckland nach Frankfurt gestartet. Der nächste Air New Zealand-Flug Auckland-Frankfurt ist für morgen Sonntag, den 5. April 2020 terminiert. Die Betroffenen wurden bereits von Air New Zealand informiert.

Am Montag, den 6. April 2020 und am Dienstag, den 7. April 2020 werden die nächsten beiden Air New Zealand-Flüge starten: dieses Mal und erstmals ab Christchurch nach Frankfurt. Die Betroffenen werden in Kürze von Air New Zealand ihr Ticket erhalten oder haben bereits Nachricht erhalten: Check-in auch hier 4 Stunden vor Abflug, d.h. seien Sie bitte um 10:45 Uhr am Flughafen für Abflug um 14:45 Uhr (gleiche Zeit für beide Flüge).

Die Terminierung der weiteren Air New Zealand-Flüge ab Mittwoch, den 8. April 2020 ist fast abgeschlossen. Im Laufe der kommenden Woche werden dan auch die ersten Flüge der Lufthansa starten: Die ersten beiden Flüge am Dienstag, den 7. April 2020 um 9:00 Uhr ab Auckland und ebenfalls am Dienstag, den 7. April 2020 um 9:00 Uhr ab Christchurch.

Für jeden Flieger gilt: Check-in 4 Stunden vorher.

 

 

Ich möchte Ihnen allen – erneut – für Ihre Geduld danken und dafür, dass Sie weiter ausharren, bis Sie die Mitteilung über Ihren Platz in einer der nächsten Maschinen erhalten. Ohne Ihre Mitwirkung kann diese Mammut-Aktion nicht gelingen. Damit haben Sie dazu beigetragen, dass die ersten beiden Air New Zealand-Flüge sowie auch der erste Lufthansa-Flug vor einer Woche gut über die Bühne gingen. Das stimmt mich optimistisch und sollte auch Sie beruhigen.

Ich gehe davon aus, dass sich das Verfahren nun einspielen wird.

Sie sollten künftig die Mitteilung über Ihre Ausreise und Ihr Flugticket schneller erhalten, als dies der Fall war bei den ersten Flügen, die nach Freigabe der Rückkehrflüge durchgeführt wurden.

Härtefälle haben wir, so gut es ging, berücksichtigt und versuchen auch weiterhin, sie zu berücksichtigen. Ich hoffe, dass Sie verstehen, dass wir wegen der so großen Zahl von hier Gestrandeten auf Sonderwünsche nicht eingehen können.

 Weiterhin gilt unverändert:

Eine Ausreise ist nach den Vorgaben der neuseeländischen Regierung nicht möglich,

- wenn bei Ihnen ein positiver COVID-19-Befund vorliegt und Sie noch nicht medizinisch als genesen bestätigt sind oder

- wenn bei Ihnen Symptome von COVID-19 vorliegen oder

- wenn bei Ihnen das Ergebnis eines durchgeführten COVID-19-Tests noch aussteht oder

- wenn Sie in engem Kontakt stehen/standen zu einem möglichen/wahrscheinlichen/ bestätigtenCOVID-19-Fall oder

- wenn Sie in den letzten 14 Tage im Ausland gereist sind.


 

NEU und wichtig ist

siehe Anlage Passenger Information for Foreign National Repatriation

Wenn Sie über ein bestätigtes internationales Flugticket für die Ausreise aus Neuseeland verfügen und mit sich führen, dürfen Sie von Ihrer aktuellen Unterkunft aus zum Flughafen Auckland oder Christchurch reisen, aber nur auf folgende Weise:

- als Selbstfahrer (auch in einem Mietwagen)

- mit einem Privat-PKW, aber nur, wenn er von einem Freund oder Familienmitglied gefahren wird, mit dem Sie zusammen leben („within your current bubble“)

- mit einem Taxi; oder mit einem Sammeltaxi („ride-sharing services“)

- mit einem PKW oder Minibus mit Fahrer („chartered vehicle services“)

- mit einem öffentlichen Verkehrsmittel/Überlandbus

- mit einen Inlandsflug (die Abflugzeit des Inlandsflugs darf aber nicht länger als 24 Stunden vor der Abflugzeit ihres internationalen Ausreiseflugs liegen).

Damit haben nun alle in Neuseeland gestrandeten Touristen die Möglichkeit, im Rahmen einer Inlandsreise auf dem Land- oder Luftwege zu einem der beiden Ausreiseflughäfen zu gelangen.


Dies  bedeutet für Sie:

- Wenn Sie ein Ticket von Air New Zealand oder der Lufthansa erhalten, dürfen Sie auf einem der oben beschriebenen Wege zu Ihrem Ausreise-Flughafen Auckland oder Christchurch reisen. 

Wenn Sie bei Erhalt Ihres Tickets von Air New Zealand oder der Lufthansa feststellen, dass die Zeit  nicht ausreicht, um rechtzeitig am Flughafen zu sein, dann informieren Sie uns bitte sofort. Dann kann jemand anders nachrücken, und wir wissen, dass wir Sie auf einem späteren Flug berücksichtigen. Ihre Ausreisemöglichkeit bleibt bestehen.

(Hinweis: In der ersten Fassung dieses Landsleutebriefs waren wir noch davon ausgegangen, dass die Tickets in zwei Phasen verschickt werden – zuerst alle in Flughafennähe, dann die anderen. Dies geschieht aufgrund des rasch angelaufenden Rückholprogramms nicht mehr.)

 

- Falls Sie jetzt ohne Inanspruchnahme des Rückkehrprogramms der Bundesregierung ausreisen, weil Sie selbst ein internationales Flugticket gekauft haben (z.B. von Qatar Airways), oder wenn Sie als Pauschaltourist im Rahmen einer Rückholung durch Ihren Reiseveranstalter ausreisen – und weil Sie daher über ein bestätiges internationales Flugticket verfügen – , gehen Sie bitte wie folgt vor: Mit Ihrem bestätigten internationalen Ticket reisen Sie in der oben beschriebenen Weise auf dem Land- oder Luftweg zu Ihrem Ausreiseflughafen Auckland oder Christchurch und reisen von dort aus.

Zum Abschluss dieses langen Landsleutebriefs möchte ich mit Ihnen zusammen noch eine kurze organisatorische Bilanz der ersten beiden Flüge ziehen.

Ich möchte kurz auf einige technische Fragen und Fehlerquellen eingehen. Auch dies klingt vielleicht wieder kompliziert, aber bei einer so großen Zahl von Flügen sowie der aktuellen Ausnahmesituation im Lande kommen wir nicht um Details herum:

 

  • Bei einigen Paaren kam es vor, dass nur ein Partner ein Flugticket bekam und der andere nicht. Dann kommen Sie bitte beide zum Flughafen und wir suchen eine pragmatische Lösung.
  • Sie können sich Ihren Flug nicht aussuchen. Sie dürfen nicht „umbuchen“, sondern müssen zu dem Ihnen zugeteilten Flug kommen. Sonst schaffen wir als Botschaft, die wir kein Reisebüro sind, nicht die Abwicklung von Rückflügen für (nach aktuellem Stand) ca. 10.000 Personen.
  • Nur wenn Sie bei Erhalt Ihres Flugtickets feststellen, dass Sie tatsächlich verhindert sind, informieren Sie uns bitte sofort, damit jemand anders nachrücken kann. Wir führen für jeden Flug eine gesonderte Reserveliste.
  • Zu dieser Reserveliste: Damit jeder Flieger voll besetzt wird, erhalten vor jedem Flug einige von Ihnen von Air New Zealand oder Lufthansa die Mitteilung, dass Sie als Reserve-Kandidat („stand by-passenger“) zum Flughafen kommen können, ohne Garantie, dass Sie tatsächlich einen Platz im Flieger erhalten. Das hat sich bewährt. Bitte beachten Sie aber, dass es sinnvoll ist, mit Ihrer Unterkunft zu vereinbaren, dass Sie Ihr Zimmer behalten können, wenn Sie dann doch nicht auf den Flieger kommen.
  • Zusätzlich können Sie uns gerne unter covid19botschaftwellington@gmail.com eine Nachricht schicken, wenn Sie sich in unmittelbarer Nähe des Flughafens Auckland oder Christchurch befinden (max. 20-30 Minuten Autofahrt oder auch zu Fuß). Bitte verwenden Sie im Betreff Ihrer Mail das Schlagwort „Meldung für Reserveliste Auckland“/ „Meldung für Reserveliste Christchurch“, mit Ihrem Namen und Telefonnummer im Betreff. Wir notieren uns Ihre Telefonnummer und rufen Sie ggf. an, wenn kurz Abschluss des Check-In feststeht, dass es noch Plätze gibt. Sie müssten dann schon „auf gepackten Koffern“ sitzen und sich sofort zum Flughafen begeben, wenn der Anruf kommt. Bitte kommen Sie nicht „auf gut Glück“ zum Flughafen.

    Sie dürfen sich aber nur dann melden, wenn Sie bereits auf der Rückholliste registriert sind.

  • Zur Aktualisierung Ihrer Angaben in www.rueckholprogramm.de/ Vielen Dank für die rasche Aktualisierung Ihrer Daten, wie wir Sie von Ihnen in den letzten beiden Landsleutebriefen erbeten hatten. Seither haben noch über 1.200 von Ihnen Ihre Eintragungen aktualisiert.

     

  • Wenn Sie sich im Rückholprogramm eingetragen haben und dann tatsächlich ausgereist sind (unabhängig davon, ob dies im Rahmen des Rückholprogramms der Bundesregierung geschieht oder auf anderem Wege): Bitte deaktivieren Sie Ihren Ausreisewunsch. Dies geschieht durch Drücken des Knopfs „Hilfe zur Ausreise wird nicht mehr benötigt“. Hierdurch können Sie uns dabei helfen, mit aktuellen Datensätzen weiterzuarbeiten.
  • Da diejenigen, die auf anderem Wege als im Rahmen des Rückholprogramms der Bundesregierung ausreisen oder bereits ausgereist sind und daher die Landsleutebriefe wohl nicht mehr lesen, möchte ich um Ihre Mithilfe bitten: Wir wären dankbar, wenn Sie (ehemalige) Mitreisende oder Bekannte, die sich mit einem Rückholwunsch in www.rueckholprogramm.de eingetragen hatten, aber bereits ausgereist sind, auf diese Deaktivierung des Ausreisewunsches hinweisen könnten.
  • Für diejenigen, die die Aktualisierung ihrer Rückholbitte bisher noch nicht vorgenommen haben: Siehe unsere Aktualisierungs-Bitte und -Anleitung in den beiden letzten Landsleutebriefen.

Vielen Dank für Ihre Mithilfe und Geduld und bleiben Sie gesund!

Wir haben übrigens die auf den Pazifik-Inseln gestrandeten ca. 300 Deutschen nicht vergessen. Hier arbeiten wir derzeit noch an einer Lösung.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Stefan Krawielicki

Botschafter

 

Anlage:  Passenger Information for Foreign National Repatriation


Anlage: Erklärung gemäß § 6 Konsulargesetz und Registrierungsformular finden Sie hier:


Anlage:  Mustereinladung von Air New Zealand




 

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