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Working Holiday in Neuseeland

Fahren in Neuseeland

Fahren in Neuseeland, © Deutsche Botschaft Wellington

28.05.2019 - Artikel

Wie funktioniert ein Working Holiday in Neuseeland?

Zwischen Deutschland und Neuseeland besteht ein bilaterales Abkommen über Working Holidays, somit können Deutsche ein Working-Holiday-Visum beantragen. Alle nötigen Informationen finden Sie bei Immigration New Zealand.

Bitte beachten Sie, dass Sie die Nummer Ihres Reisepasses bei der Onlinebeantragung eintragen und nicht die Nummer des Personalausweises!!!

Sind Sie am Ende Ihrers 12 monatigen Aufenthaltes und möchten gerne Ihren Aufenthalt verlängern, kann die deutsche Botschaft Ihnen dabei nicht behilflich sein. Alle nötigen Informationen  zu einer möglichen  Verlängerung  finden sie hier: New Zealand Immigration Visaverlängerung

„Do as the locals do“ – Verhaltensregeln in Neuseeland

In Neuseeland gilt, wie überall, der gesunde Menschenverstand. Gebote und Verbote sollten auch 18000 km entfernt vom Heimatland geachtet werden. So wie in Deutschland auch gilt, dass in Neuseeland nicht ohne gültigen Führerschein Auto gefahren werden darf.  Ein Auto darf nicht ohne gültigen TÜV/ Warrant of Fitness (WoF) gefahren werden. Es wird empfohlen immer eine ausreichende Kfz- Versicherung abzuschließen. Es ist ein Straftatbestand betrunken - oder unter Einfluss anderer Drogen- zu fahren sowie in der Öffentlichkeit Drogen zu konsumieren. (Laden) Diebstahl ist ebenfalls ein Straftatbestand. 

Alkoholkonsum in „Liquor ban zones“ kann bis zu 250 NZD Strafe kosten, „Freedom Camping“ ist nur in ausgewiesenen Gebieten und in der Regel nur mit „self-contained vehicles“ erlaubt. Wer gegen Freedom Camping Rules verstößt, muss mit einem Bußgeld rechnen.  Drogenbesitz kann zu Gefängnisstrafen führen.

Mit mehr als 102.022 deutschen Besuchern ist Deutschland Neuseelands zweitgrößter Besuchermarkt in Europa, und für viele von ihnen ist Neuseeland eine „Reise ihres Lebens“. Für alle (deutschen) Touristen gilt:  „leave nothing but footprints“ und am wichtigsten: halten Sie sich an die neuseeländischen Gesetze, die Freedom Camping Rules und den Outdoor Safety Code!

Hier finden Sie Informationen wenn Sie selbst ein Opfer von Betrug oder Diebstahl wurden.


Presseecho zu (Laden) Diebstählen

www.stuff.co.nz/national/crime/shoplifting-tourist-at-epidemic-proprtions-in-blenheim

www.stuff.co.nz/national/crime/german-shoplifters-hide-food-in-pants

Verkehrsregeln in Neuseeland


Verkehr in Neuseeland
Verkehr in Neuseeland © Deutsche Botschaft Wellington


In letzter Zeit wurden ausländische Reisende, die mit Mietwagen, eigenem Wagen oder Campervan in Neuseeland unterwegs sind, immer wieder in schwere Verkehrsunfälle verwickelt. Der ungewohnte Linksverkehr und die oft unübersichtlichen Landstraßen mit teils starkem Schwerlastverkehr tragen zu der hohen Zahl der Unfälle bei. Für Radfahrer gibt es kaum ausgewiesene Radwege. Die Entfernungen und entsprechend notwendigen Fahrzeiten im Land werden häufig unterschätzt. Auf ausreichende Ruhezeiten, insbesondere auch nach den Belastungen langer Flugreisen, ist zu achten. Die neuseeländische Regierung empfiehlt vor Reiseantritt die - auch deutschsprachige - Webseite zur Straßenverkehrssicherheit in Neuseeland.

Außerdem hält die neuseeländische Verkehrsbehörde ein Merkblatt in deutscher Sprache zu den wichtigsten neuseeländischen Verkehrsregeln bereit, welches HIER  heruntergeladen werden kann.

Um die Zahl der Unfälle mit Beteiligung von ausländischen Fahrern zu senken, haben sich zahlreiche Fahrzeugverleiher einem selbst verpflichtenden Verhaltenskodex unterworfen. Dieser verpflichtet die beteiligten Unternehmen, ausländische Kunden umfassend über die neuseeländischen Straßenverkehrsvorschriften zu informieren. Zusätzlich sollen die Kunden vor Übernahme des Fahrzeugs zum Stand ihrer Vorbereitung auf das Fahren in Neuseeland und zu ihrer Fahrerfahrung befragt werden. Es liegen derzeit noch keine Erfahrungswerte für den Fall vor, dass Mietwagenunternehmen zu einer negativen Einschätzung gelangen. Es wird empfohlen, diese Frage ggf. vorab mit der jeweiligen Verleihfirma zu klären.





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