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Natur­gefahren

01.03.2018 - Artikel
Felsstürze nach Christchurch Erdbeben am 23. Februar 2011
Felsstürze nach Christchurch-Erdbeben am 23. Februar 2011© PictureAlliance

Neuseeland ist erdgeschichtlich vergleichsweise jung, die geologischen Entwicklungsprozesse sind noch im vollen Gange und verlaufen mit einer auch im weltweiten Vergleich einzigartigen Geschwindigkeit. Entsprechend sind Naturgefahren in Neuseeland sehr vielfältig. Das Land gehört weltweit zu den tektonisch aktivsten Gebieten. Erdbeben treten im ganzen Land regelmäßig auf. Der Vulkanismus ist momentan besonders im Zentrum der Nordinsel aktiv, birgt aber auch Risiken in der Umgebung um Auckland und auf der Banks Peninsula der Südinsel.

Neben diesen endogenen Prozessen sind auch die exogenen Natur­gefahren von zentraler Bedeutung. Hierzu gehören Tsunamis, Gletscherseeausbrüche; Lawinen oder Eisfälle im Hochgebirge der Südinsel, extreme Überschwemmungen in allen Landesteilen, Boden­erosion und Erdmassenbewegungen, die von großen Bergstürzen auf der Südinsel bis zu weitflächigen Hangrutschungen auch im Rest des Landes reichen können. Insbesondere in der Region Wellington ist mit an Intensität und Häufigkeit überdurchschnittlichen Starkwinden zu rechnen.

Die Botschaft empfiehlt, sich eingehend auf den jederzeit möglichen Eintritt einer Naturkatastrophe vorzubereiten. Der neuseeländische Zivilschutz hält eine Vielzahl von Informationen bereit, von Notfallchecklisten über praktische Hinweise zur Vorratshaltung bis zu Zivilschutzgruppen und kostenlosen Trainingsmaßnahmen. Die folgenden Webseiten informieren umfassend (auf Englisch) über eine sinnvolle Katastrophenvorsorge:

Zivilschutzbehörde   


Praktische Tipps zur Krisenvorsorge    

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