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Fliegende Sternwarte SOFIA  in Neuseeland

28.02.2018 - Artikel
SOFIA
Sonnenuntergang am Christchurch Flughafen© NASA/SOFIA/USRA/ASP/N.Veronico

Die fliegende Sternwarte ist ein Gemeinschaftsprojekt des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. und der NASA.


Das Stratosphären-Observatorium für Infrarot Astronomie (SOFIA) traf am 23. Juni 2017 zum wiederholten Male zu einer Beobachtungsmission in Christchurch ein, um dort bis zum 13. August 2017 zahlreiche wissenschaftliche Flüge durchzuführen und den Sternenhimmel über der Südhalbkugel zu erforschen.

Es handelt sich dabei um ein 2,7 Meter großes Infrarotteleskop, welches in eine modifizierte Boeing 747SP eingebaut ist. Diese Plattform ist für Flüge mit geöffneter Teleskoptür in 12 km Höhe vorgesehen und macht so den Empfang von Infrarotstrahlungen möglich, die Bodenteleskope nicht erreichen können.

Während der Stationierung von SOFIA in Neuseeland werden 18 Beobachtungsflüge mit den zwei deutschen Instrumenten GREAT (German Receiver for Astronomy at Tetrahertz Frequencies) und FIFI-LS (Far-Infrared Field-Imaging Line Spectrometer) an Bord des

SOFIA Logo
SOFIA Logo© SOFA.de

fliegenden Observatoriums stattfinden.

An einem dieser Flüge werden auch Botschafter Gerhard Thiedemann, der US Botschafter Scott Brown und der Transportminister Simon Bridges teilnehmen, um sich ein Bild von der Forschungsarbeit des aus amerikanischen und deutschen Wissenschaftlern bestehenden Teams zu machen. SOFIA wird von insgesamt 36 deutschen Experten des DLR, des Max Planck Instituts für Radioastronomie (MPIfR) in Bonn, der Universität zu Köln und des Instituts für Planetenforschung des DLR in Berlin nach Christchurch begleitet.

Mehr Informationen zu SOFIA finden Sie hier.