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Einseitige Namenserklärung nach Auflösung der Ehe

05.09.2018 - Artikel

Der Familienname eines deutschen Staatsangehörigen ändert sich nicht automatisch durch Ehescheidung.

Scheidung
Scheidung© colourbox


Nach Auflösung einer Ehe ist es möglich, durch Namenserklärung den Geburtsnamen oder den Namen anzunehmen, den man vor der Eheschließung geführt hat (z.B. einen Ehenamen aus einer Vorehe).

Für den Fall, dass die Ehe nicht in Deutschland oder einem EU-Staat geschieden wurde, ist in der Regel zunächst die Anerkennung der ausländischen Ehescheidung nötig.


Informationen dazu finden Sie hier:

Ausländischescheidung Ehescheidung


Neben dem vollständig ausgefüllten Antragsformular reichen Sie bitte die folgenden Unterlagen im Original sowie je zwei Kopien ein:

  • Ihr Reisepass; für Nicht-NZ-Staatsangehörige Aufenthaltstitel (Visum)
  • Ihre Geburtsurkunde
  • Heiratsurkunde ggf mit Apostille
  • Nachweis zur Namensführung in der Ehe (z.B. Bescheinigung über die Wirksamkeit der Namenserklärung, ausgestellt vom deutschen Standesamt)
  • rechtskräftiges Scheidungsurteil oder Sterbeurkunde des Ehegatten ggf. mit Apostille
  • bei einer ausländischen Ehescheidung den Nachweis zur Scheidungsanerkennung in Deutschland
  • im Falle der doppelten Staatsangehörigkeit, Einbürgerungsurkunde sowie Beibehaltungsgenehmigung (falls vorhanden)
  • ggf. deutsche Einbürgerungsurkunde oder Staatsangehörigkeitsausweis
  • ggf. Abmeldebescheinigung aus Deutschland

Grundsätzlich sind alle fremdsprachigen Urkunden und Dokumente ins Deutsche zu übersetzen.  

Sie können die Namenserklärung zusammen mit dem Passantrag in der Botschaft Wellington abgeben. Dafür buchen Sie über unser online Buchungssystem zwei aufeinanderfolgende Termine für die Namenserklärung und den Passantrag.

Die Namenserklärung können Sie auch bei einem Honorarkonsulat abgeben. Dafür vereinbaren Sie sich bitte telefonisch einen Termin.


Die Bearbeitungszeit hängt stark vom zuständigen Standesamt ab und ist von Ort zu Ort unterschiedlich. die Botschaft hat keinen Einfluss auf die Bearbeitung in Deutschland.

Sollte eine Scheidungsanerkennung erforderlich sein, kann die Namenserklärung erst abschließend bearbeitet werden, wenn dem Standesamt die Scheidungsanerkennung vorliegt.

Ihre Unterschrift muss auf dem Antrag beglaubigt werden. Die Unterschriftsbeglaubigung wird von der deutschen Botschaft in Wellington oder einem Honorarkonsulat vorgenommen. Die Gebühr für die Beglaubigung der Unterschrift auf dem Antrag beträgt € 25,- EUR.

Für die Antragsbearbeitung benötigt das Standesamt in Deutschland zusätzlich beglaubigte Kopien der antragsbegründenden Unterlagen. Bei Vorlage der Originale mit zwei Sätzen Kopien werden diese durch den Konsularbeamten beglaubigt. Die Gebühr beträgt mindestens € 10,- EUR.
Alle Gebühren können mit Bargeld in NZD zum aktuellen Wechselkurs oder mit Kreditkarte in Euro (Visa oder Mastercard) bezahlt werden.

Sobald der Antrag vollständig ist, kann er für die weitere Bearbeitung an das zuständige Standesamt in Deutschland weitergeleitet werden.

Beim zuständigen Standesamt in Deutschland fallen Gebühren für die Ausstellung einer Namensbescheinigung an. Diese Gebühren unterliegen dem jeweiligen Landesrecht des zuständigen Standesamtes und sind unter Umständen auch fallabhängig.

Das Standesamt wird in der Regel zunächst eine Zahlungsaufforderung über die Gebühren zusenden, bevor mit der Bearbeitung begonnen wird. Die Gebühren für das Standesamt können nicht über die deutsche Auslandsvertretung eingezahlt werden, sondern müssen direkt beim Standesamt beglichen werden (durch Überweisung aus Neuseeland oder über Verwandte/Freunde in Deutschland). Wir werden Sie zu gegebener Zeit per Email benachrichtigen.

Hier finden Sie nützliche links und Informationen zur

Zusammenfassende Informationen finden Sie auf dem Merkblatt.




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